Ascheschmelzverfahren

Nach DIN 51730 wird im Labor ein Preßling aus Brennstoffasche langsam erhitzt. Die eintretenden Formveränderungen werden festgehalten und die dazugehörigen Temperaturen des Schmelzverlaufs vermerkt: Erweichungstemperatur bestimmt das erste Anzeichen einer Formveränderung des Probekörpers. Die Halbkugeltemperatur oder auch Schmelztemperatur beziffert den Zustand, wenn der Preßling zu einer halbkugelförmigen Masse zusammengeschmolzen ist. Die Fließtemperatur ist erreicht, wenn der Körper auf ein Drittel geschrumpft ist.

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